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Heron Preston denkt Motorsportmode vom Material her

Die Partnerschaft mit der Formel E soll Kleidung, Fanartikel und mögliche neue Nutzungen ausgedienter Materialien verbinden.

Heron Preston und die Formel E haben eine kreative Partnerschaft angekündigt. Gemeinsam wollen sie untersuchen, wie Motorsportmode schon bei der Materialwahl anders entwickelt werden kann. Im Zentrum stehen Funktion, Verarbeitung und eine möglichst lange Nutzungsdauer.

Preston bringt Erfahrungen mit wiederverwendeten Materialien ein. Frühere Projekte nutzten ausgemusterte Arbeitskleidung oder Airbags aus Crashtests. Für die erste Formel-E-Präsentation wurde Baumwolle aus Resten der Textilproduktion zu neuem Garn verarbeitet und anschließend dicht gewebt.

Die Partner sehen mögliche Anwendungen über einzelne Kleidungsstücke hinaus: Genannt werden Fanartikel, Zubehör und Produkte aus Materialien, die im Rennsport ihre ursprüngliche Aufgabe erfüllt haben. Auch die Gestaltung eines GEN4-Autos gehört zur ersten öffentlichen Vorstellung.

Das Programm befindet sich damit in einer frühen gestalterischen Phase. Aussagen über Ressourcenschonung beschreiben die Ziele der Beteiligten; eine unabhängige Umweltbilanz der künftigen Produkte liegt in der Ankündigung nicht vor. Konkrete Produktlinien, Preise und Erscheinungstermine werden ebenfalls noch nicht festgelegt.

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