Ferreiras neuer Anlauf begann auf der Poleposition
Vor dem Rennen mit umgekehrter Startaufstellung sprach die Brasilianerin über Tempo, Geduld und einen früheren Fehler.
Rafaela Ferreira ging in Austin mit einer besonderen Chance in das Rennen mit umgekehrter Startaufstellung: Ihr achter Qualifyingplatz brachte ihr die Poleposition für diesen Lauf. Nach einem Ausfall im Auftaktrennen wollte die Racing-Bulls-Fahrerin das Wochenende noch wenden.
Im Gespräch vor dem Rennen berichtete sie von Fortschritten zwischen Training und Qualifying. Zeitweise hatte sie zu den schnellsten fünf gehört, konnte sich auf ihrer letzten schnellen Runde aber nicht mehr verbessern. Die Ausgangsposition ließ dennoch Hoffnung auf das erste Podest der Serie zu.
Als Bezugspunkt nannte sie Montreal. Dort hatte sie bereits ein Rennen angeführt, den möglichen ersten Sieg jedoch durch eine Fünfsekundenstrafe wegen Frühstarts verloren. Die Geschwindigkeit war also vorhanden; die regelkonforme Umsetzung sollte diesmal folgen.
Ihre Aussagen dokumentieren die Vorbereitung und Erwartung vor dem Austin-Lauf. Sie beschreiben, warum eine günstige Startposition für eine Fahrerin in ihrer zweiten Saison so viel bedeutete, ohne bereits ein Rennergebnis vorwegzunehmen.